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The Battle to Onboard 2022

Warum brauchen wir grenzüberschreitende Identitätslösungen?

Die Digitalisierung ist heutzutage unaufhaltsam. Eine erfolgreiche Zukunft von Online-Business wird das Unternehmen realisieren, das es schafft, nahtlose, sichere und UX-fokussierte digitale Abläufe anzubieten. Interoperabilität ist in einer globalisierten Welt, in der Kunden über digitale und physische Grenzen hinweg bedient werden müssen, unerlässlich. Erfahren Sie, warum es so wichtig ist, über grenzüberschreitende Technologien nachzudenken, um beim Onboarding von Kunden wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein komplexer Markt

Der Markt für Identitätstechnologien bietet eine große Chance, die digitale Wirtschaft zu beeinflussen, doch dieser Markt ist komplex und entwickelt ständig sich weiter. Die derzeit auf dem Markt erhältlichen Identitätslösungen sind oft fragmentiert und unterscheiden sich in ihren Standards innerhalb der verschiedenen Rechtsordnungen. Das führt zu großen Reibungsverlusten für Unternehmen.

Signicat hat vor kurzem seine fünfte, jährliche erscheinende Marktstudie mit dem Titel „The Battle to Onboard“ herausgegeben. Ein Report, der über die Perspektiven und Erfahrungen von Verbrauchern mit dem Onboarding von Finanzdienstleistungen in 14 verschiedenen europäischen Märkten berichtet. Ein Ergebnis: 68% der Befragten haben bereits einmal einen Antrag abgebrochen. Das ist eine hohe Zahl, die Finanzdienstleister genauer untersuchen sollten.

Die Grafik zeigt die Abbruchraten in den verschiedenen Ländern.

Die Abbruchquoten variieren zwischen den europäischen Ländern. (Quelle: The Battle to Onboard 2022)

Die Rolle von digitalen Identitäten beim Onboarding von Finanzdienstleistungen

Digitales Onboarding oder elektronisches Know Your Customer (eKYC) und Anti-Money-Laundring/Geldwäschegesetz (AML/GwG) sind Prozesse, die auch digital realisiert werden können. Zu diesem Zweck werden häufig Daten von öffentlichen oder privaten Drittanbietern genutzt, um zu überprüfen, ob der Kunde tatsächlich derjenige ist, der er vorgibt zu sein. Damit kann das Betrugsrisiko erheblich eingegrenzt werden.

Diese Daten beinhalten die nationale Identifikation, eine nationale digitale Identität, Adressregister, Kreditwürdigkeit, Sanktionslisten und vieles mehr. Dies alles kann geschehen, ohne dass das Unternehmen den potenziellen Kunden jemals persönlich getroffen hat.

Eine fragmentierte Identitätslandschaft in Europa

Europa ist ein faszinierend vielfältiger Kontinent mit unterschiedlichen Gesetzen und Vorschriften. Dies spiegelt sich auch in der Einstellung zu Finanzdienstleistungen wider. Es gibt keinen einheitlichen europäischen Ansatz zur Überprüfung der Identität eines potenziellen Neu-Kunden. Infolgedessen sind die Infrastrukturen und Systeme für die digitale Identität in Europa unterschiedlich stark ausgereift.

Wir haben die Nutzung und Zufriedenheit von Verbrauchern untersucht, die 4 verschiedene digitalen Identifizierungsmethoden genutzt haben:

  • Physische Identifizierung
  • Near Field Communication (NFC)-Identifizierung
  • Videobasierte Identitätstechnologien
  • Digitale Identitäten (eIDs).

Obwohl es nach wie vor deutliche Unterschiede zwischen den Ländern und über die Grenzen hinweg gibt, hat die Erwartung an eine grenzüberschreitende Identität einen Wendepunkt erreicht. 64% der Befragten möchten, dass der Identitätsnachweis, den sie für die Beantragung von Finanzdienstleistungen verwenden, auch grenzüberschreitend eingesetzt werden kann - in Spanien (76%), Litauen (72%), der Ukraine (71%), Frankreich (68%) und Belgien (65%) als Spitzenreitern.

Wettbewerbsfähig bleiben

Um die Unterschiede zwischen den Ländern zu verstehen, müssen Sie den lokalen Markt kennen. Die Wahl des qualifiziertesten Anbieters stellt sicher, dass Sie wettbewerbsfähig bleiben und in einer sich ständig weiterentwickelnden digitalen Wirtschaft erfolgreich sind.