Bericht über Identitätsbetrug: The Battle in the Dark
Der Bericht "The Battle in the Dark 2025", erstellt von Signicat und der Cybersicherheitsexpertin Lisa Forte, zeigt eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Sicherheitsgefühl und der tatsächlichen Bereitschaft zur Betrugsbekämpfung.
Basierend auf Erkenntnissen von 900 Betrugsexperten aus ganz Europa deckt der Bericht übersehene Bedrohungen, Umsatzverluste und veraltete Schutzmaßnahmen auf – und macht deutlich, dass dringender Handlungsbedarf besteht, um Identitätsbetrug zu verhindern und den Schutz davor zu verbessern.
Die meisten Unternehmen glauben, sie seien dem Identitätsbetrug voraus
In Wirklichkeit fliegen sie blind:
→ 59 % berichten von einem Anstieg erfolgreicher Betrugsfälle
→ Jede fünfte Transaktion und Onboarding ist betrügerisch
→ Nur 45 % messen die Auswirkungen
→ 22 % des Umsatzes sind durch Identitätsbetrug und Präventionsmaßnahmen betroffen
→ 80 % sagen, dass sich Betrüger anpassen, wenn sie blockiert werden
→ 74 % glauben, sie würden gewinnen – trotz der Zahlen
Beteilige dich am Gespräch
Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse des Berichts. Sehen Sie, wie Lisa Forte (Red Goat Cyber Security) und Pinar Alpay (Signicat) die sich wandelnden Taktiken des Identitätsbetrugs besprechen und was Unternehmen tun können, um der Entwicklung einen Schritt voraus zu sein.
Was steht im Bericht
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Erkenntnisse von 900 Betrugsexperten
Abdeckung: Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden und das Vereinigte Königreich
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Betrugstrends, Risiken und Schwachstellen in den Bereichen Banken, Fintech, Versicherungen, Gaming und Automobilindustrie
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Wie KI, Deepfakes und synthetische Identitäten und Kontoübernahmen die Betrugsrisiken neu definieren
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Was Betrug wirklich kostet: Umsatzverluste, erhöhte Angriffsfläche und verborgene Schwachstellen
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Es herrscht großes Vertrauen, doch oft fehlen die notwendigen Werkzeuge und Informationen, um dieses zu stützen
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Praktische Schritte zur Verbesserung von Erkennung, Transparenz und Kontrolle – und zur effektiveren Verhinderung von Identitätsbetrug
„Digitaler Identitätsbetrug, Kontoübernahmen und synthetische Identitäten sind keine abstrakten Bedrohungen. Sie finden gerade jetzt statt und richten sich gegen Unternehmen, die glaubten, über starke Schutzmaßnahmen zu verfügen.“ — Lisa Forte, Partnerin @ Red Goat Cyber Security
Battle in the Dark – Einblicke nach Ländern
Wählen Sie Ihre Schlüsselmärkte und erhalten Sie gezielte Daten
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Eine starke digitale Identität (BankID) hält die Anzahl der Angriffe gering, doch gezielte Attacken sind zunehmend erfolgreich – insbesondere in der Transaktionsphase.
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Finnland verzeichnet den stärksten Anstieg sowohl bei versuchten als auch bei erfolgreichen Betrugsfällen. Kontoübernahmen und Social Engineering nehmen während Transaktionen zu.
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MitID bietet soliden Schutz, doch Dokumentenfälschung beim Onboarding bleibt eine zentrale Schwachstelle. Das Vertrauen ist hoch – die finanziellen Verluste jedoch höher.
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BankID sichert das Onboarding, aber der Betrug verlagert sich auf Dokumentenfälschung, Login- und Transaktionsphasen, wo übermäßiges Vertrauen neue Risiken verdeckt.
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Vielfältige Identitätssysteme schaffen Lücken. Social Engineering und Kontoübernahmen dominieren – insbesondere bei Login und Zahlungen.
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Betrugsversuche steigen im europäischen Trend, doch viele Organisationen tappen im Dunkeln. Nur 35 % messen die Auswirkungen von Betrug – die Erfolgsquoten steigen unbemerkt.
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Trotz strenger Compliance nimmt Betrug zu, da Social Engineering und Kontoübernahmen menschliche und prozessuale Schwachstellen ausnutzen.